Die langjährige Gemeindereferentin Gabi Kretschmer geht in den „Unruhestand“- von ihr ein paar persönliche Worte dazu.

Ein Kommen und ein Gehen

 

 

Gabi Kretschmer

Mit dem 30. Juni 2022 endet mein berufliches Arbeitsleben. Dazu zählen der Religionsunterricht an zwei Schulen, die geringfügige Anstellung in der Pfarrei Heiliger Wenzel und das Hauptfeld als Referentin im Seelsorgeamt des Bistums Görlitz. Sehr froh und dankbar schaue ich auf ein reiches, erfülltes und segensreiches Wirken in unserer immer wieder veränderten Pfarrei und unserem Bistum zurück – oft auch über den kirchlichen Tellerrand hinaus. An vielen Stellen sehe ich eine wunderbare Saat aufgehen. In meiner Berufung ging und geht es mir vor allem darum, die Menschen, wer auch immer sie sind, mit dem lebensbejahenden Gott in Berührung zu bringen, was heißt, unterschiedliche Gemeinschaften bilden, Freude verbreiten, zuhören und trösten, wo es nötig ist, den Glauben vertiefen und zugleich kritisch betrachten. Besonders mit Kindern zusammen zu sein, sie zu erleben und auf sie zu hören, erstaunt mich immer wieder neu und lässt mich die biblischen Worte Jesu sehr wohl verstehen: Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder…

Alles hat seine Zeit, so dieser offizielle Abschied. Nun werden andere in meinen Spuren gehen und ihre Spuren anschließen.

Nach vorn blickend freue ich mich auf viele neue Freiräume. Als eines vieler Gemeindeglieder werde ich mich nun gelassener in der Pfarrei engagieren.

Danke für alles Vertrauen, Danke für so viele „Jüngerschaften“, Danke für Zuspruch und auch für Kritik, Danke für das Aushalten meiner Tätigkeit.

Ihnen allen Gottes Segen und Zuversicht für ein friedliches Miteinander,

Gabi Kretschmer

 

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